Aliens

Galaktische Gewinner und Verlierer der PreSeason

Das All. Die Pre ist durch für die Pink Pride. Die Galaktischen grüßen aus dem Süden der Tabelle. Da Head Coach Wilhelm Schuettelspeer nach Herzenslust mit den Reihen experimentierte, jeder Spieler mindestens einen Einsatz bekommen sollte und Verletzungen wie Sperren immer wieder eine Top-Aufstellung verhinderten, ist der Tabellenstand weder verwunderlich noch aussagekräftig.
Das Team scheint in der Summe seiner Teile besser zu sein als die Tabelle aussagt. Dennoch bleibt diese Saison eine Übergangssaison für die Aliens.

Während der PreSeason haben einige Spieler in Pinnk überzeugen können, andere die in sie gesetzten Erwartungen nicht erfüllt. Begeben wir uns in die Einzelkritik.

Goalies

Gewinner:
- Falco Furunkel hat den Kampf um die Starting Position souverän für sich entscheiden können. Unter 2,5 Gegentoren pro Spiel, eine Savequote von 90,1% ist für Liga und Team ein guter Wert. Der Meister-Goalie überzeugt wie erhofft.

Verlierer:
- Alistair McAlbustier erwischte eine gebrauchte PreSeason. Durchweg schwache Leistungen, weit über 4 Gegentore pro Spiel und eine Save-Quote von nur 82,1% kosten ihn wohl den Status des Starters. Die Furunkel-Verpflichtung tut dem Kanadier alles Andere als gut.
- Frederick Schabott konnte bisher noch nicht andeuten, warum er von den Aliens an Position 18 in der ersten Runde des letzten Drafts gezogen wurde. Bei vier Minuten Eiszeit bekam er einen Schuss aufs Tor, an dem er machtlos war. Die 0,00% Save-Quote stehen bei dem jungen Mann nun für die Ewigkeit. Seine Karriere führt zunächst über das Farmteam.


Defense

Gewinner:
- Django Kurzscheidt hingegen erlebte während der Pre seinen zweiten Frühling. Der 36-jährige spielte 7 Spiele, schaffte sechs Punkte und eine Bilanz von +5. Damit hat er für den Status des 7. Verteidigers eine eindrucksvolle Bewerbung hinterlegt.
- Ferdinand Swatosch ist Kurzscheidt unspektakuläres, defensives Pendant. Der Rechtsverteidiger agierte in zwei Partien unauffällig, aber nahezu fehlerfrei. Auch er wird einer der Ersten sein, der für das Füllen etwaiger Lücken infrage kommen könnte.
- Ernie Berthold hat sich wieder bei den Aliens einleben können. Viel Eiszeit, vor allem im Penalty Killing, sorgen zwar für schwache Stats. Dennoch soll der 34-jährige Wandervogel überzeugt haben.

Verlierer:
- Lester Tongue muss indes um seinen Stammplatz fürchten! Kaum Scoring-Potential, dazu hohe Strafzeiten und kaum Akzente lassen den Kanadier den eigenen Ansprüchen hinterher hinken. Den seines Trainers zu seinem Übel auch...
- Joey Johnson konnte bisher seinem Status als neuer Top-Verdiener der Aliens noch nicht gerecht werden. 7 Spiele, 3 Assists, bei einer Bilanz von -6 sind keine Top-Werte. Konsequenz ist bis auf Weiteres der Einsatz im 2nd Pair.
- Andrey Yusupov sollte als 1st Line Defender aufgebaut werden und schloss die Pre mit der schwächsten Bilanz (-10) aller Aliens-Spieler ab. Gut möglich, dass dieses Experiment schon zu Beginn der Hauptrunde wieder beerdigt wird.


Offense

Gewinner:
- Stan McConnellsburg gehört mit seinen 38 Jahren längst noch nicht zum alten Eisen. Wie Kollege Kurzscheidt scheint auch bein McConnellsburg der zweite Frühling ausgebrochen. 8 Spiele, 5 Punkte und nur 8 Strafminuten zeigen den eigentlichen Enforcer plötzlich als Spielmacher. Für das Team ein Glücksfall.
- Matt Parleau spielte sich vor allem in der Anfangsphase sofort in die Herzen der Fans. 7 Spiele, 5 Tore, 1 Assist scheinen ihm einen Stammplatz in Reihe 4 gesichert zu haben, wenn er diese Leistungen besätigen kann.
- Hein Hammer zeige als Neuzugang klar an, dass er sich - entgegen seines Managements - nicht im Farmteam sieht. 9 Spiele, 6 Tore, 1 Assist waren ein klares Ausrufezeichen, in den hinteren Reihen häufiger berücksichtigt zu werden und auch im Powerplay ein Faktor sein zu können.

Verlierer:
- Anthony Kumasi brachte nur zwei Spiele ohne jeden Punkt und einer Bilanz von -3 zustande. Wirkte bei seinen Einsätzen wie ein Fremdkörper im Team. Ihm droht die Tribüne oder gar das Farmteam!
- Aljoscha Kruse scheint mit seinem Status als 2nd Line Center und PK-Spezialist noch ein wenig überfordert. Kaum Offensivakzente, dafür eine Bilanz von -8 ist eher mager. Trainer Schuettelspeer will dem jungen Deutschen, der erstmals 2nd Line spielt, jedoch noch Zeit geben. Doch muss Kruse nun den nächsten Schritt machen.

Die Aliens gehen hoffnungsvoll in die Hauptrunde. Gerade weil es eine Übergangssaison ist, gerade aber einmal mehr die Spieler aus der zweiten Garde ins Pro Team drängen, könnten die Pink Pride für die eine oder andere Überraschung gut sein.

Mittwoch, den 24.Juni 2020 - 10:38 Uhr - Aliens

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