Nach Woche 1: hinten hart ran, vorn bald Zartmann!
Das All. Immer noch. Egal. Die erste TOHL-Woche ist rum und die Pink Pride sind heimstark wie nie.
Immer noch 100% der zu holenden Punkte auf die Habenseite gebracht. Auswärts läuft es noch nicht so rund. Das Toreschießen fällt schwer, immerhin aber konnte Goalie Sebastian Brigge mit guten Leistungen auf sich aufmerksam machen und auch Chet Roum hat mit seinem Auftritt gegen die Red Dragons eindrucksvoll seine Position als Back-Up fest zementiert. Wer einen langen, zermürbenen Kampf um die Starter-Position befürchtet hat: Entwarnung, hat sich nach nur einer Woche offenbar erledigt. Zum Glück.
Generell agiert die Defensive durchaus spannend. Konstantin Opel beispielsweise belegt einen Platz im Roster und füllt seine Rolle als 3rd Pair Defender famos aus. Vielleicht kann er seinen Platz ja über einen längeren Zeitraum behaupten, wobei mit Hansi Zimmer und Juergen Schniepel zwei Linksverteidiger ins Camp gehen und danach hochmotiviert und frisch skilltechnisch aufgehübscht auf ihr Saisondebut drängen. Dann wird die Luft auch eng für UFA-Neuzugang Klaus Banani - obgleich dieser sich ebenfalls gut eingelebt hat auf dem Raumschiff, wo er sein Quartier aber bereits im Seelzer Landhausstil eingerichtet hat. Mag der etwas länger als eine Saison bleiben?
Nach 0:1 in Fredersdorf, dem 6:2 auf eigenem Eis gegen die WildWolves und dem 1:4 Desaster in der österreichischen Feng-Shui-Katastrophe ist es ohnehin eine Tendenz: es werden zu wenig Tore erzielt von den Pink Pride. Was nicht daran liegt, dass sie eigentlich schon als Swarm aufs Eis gehen sollten sondern das vor des Gegners Gehäuse die Kaltschnäuzigkeit fehlt.
Zusätzlich fehlte es an einer Vision für den finalen Bau von Jung-Center Wolfram Nickel - leider.
Der junge, hochveranlagte Mittelstürmer, dessen einziges Problem ein Hockey-IQ ist, dessen Entwicklung eine wirklich undankbare Aufgabe sein wird, hätte sowohl diese als auch die kommende Saison keinen Platz im Pink Pride Talent Camp erhalten. Für einen so jungen Spieler eine bittere Enttäuschung, für die Liga absolut schade.
Dies dachte sich auch das Management der Freiburg Hawks und legte Waldemar Zartmann als Tauschobjekt auf den Tisch. Der voll entwickelte Center ist 25 Jahre alt, hat bereits im Dress der Mercenary gezeigt, dass er der Liga seinen Stempel aufdrücken kann und könnte das Sturmzentrum der Pink Pride direkt verstärken.
Bereits am Montag soll Waldemar Zartmann erstmals mit der Rückennummer 14 für die Pink Pride aufs Eis gehen.
Das mit diesem Deal auch der 1st Pick der Aliens nach Freiburg geht, mag auf den ersten Blick weh tun, auf den zweiten ist es aber insofern nicht schlimm, da die Aliens noch genügend junge Leute haben, die weitere Campplätze belegen. Bevor es einem weiteren Talent so geht wie aktuell Nickel, können sich die Aliens hier ein Jahr Aussetzen leisten und die vorhandene Equipe weiter entwickeln.
Die jungen Wilden in Pink sagen danke und bei den Pink Pride könnte die neue Erfolgsformel zukünftig lauten: hinten hart ran, vorne Zartmann!
Samstag, den 17.Januar 2026 - 10:55 Uhr - Aliens
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