Apoldaer Bravehearts

Apolda weiter spielberechtigt, Sonderflug nach Bietigheim

Apolda ist erschüttert über die Hintergründe der heutigen weltweiten Schlagzeilen der kleinen Metropole an der Ilm.

Wettskandale, Alkoholexszesse, ausschweifende Sexpartys, ungewöhnliche Leistungseinbrüche - Die TOHL lebt zur von Schlagzeilen weit außerhalb des eigentlichen Eissports. Nach dem Nordosten und Südwesten nun auch die Mitte Deutschlands, es reißt nicht ab.

Heute Mittag berichteten wir über den überraschenden Großeinsatz von Polizei und Zoll an der Apoldaer Festbockarena. Es wurde wild spekuliert, was wohl die Ursachen hätten sein können. Verschiedenste Spieler wurden wüst in Spekulationen gezogen und später in sozialen Medien zu unrecht beschimpft.

Punkt eins: Die Mannschaft darf vollständig die Reise in den Südwesten reisen. Ein von der Bundesbehörde kostenfrei zur Verfügung gestellter Airbus soll eine rechtzeitige Anreise zum Anbully sicherstellen.

Punkt zwei: Sexpartys mit geradeso volljährigen Dirnen fanden im Umfeld der Bravehearts nicht statt, man genießt in Apolda weiterhin frisches, prämiertes Festbock, denn die Vodkavorräte wurden vollständig nach Berlin verbracht. Auch Wettskandale sind hier völlig fremd, denn in Thüringen sind Wettbüros von der linkslinken Regierung verboten worden. Fabio Pizzatella, Fanta Melone und Dik Kok wurde von sämtlichen Verdächtigungen freigesprochen.

Punkt drei: Leistungseinbrüche sind in Apolda an der Tagesordnung. Nach einem guten Lauf folgt hier immer wieder einen Einbruch. Die Gründe hierfür sind weiterhin unergründet, das Leistungszentrum forscht hier auf Hochtouren. Unerklärlich sind uns aber auch derzeit die verdammt unglücklichen Spielausgänge der Brokers, denen wir hier aufrichtig unser Mitgefühl aussprechen wollen und hoffen, dass sie schnell wieder in die Erfolgsspur zurückfinden werden.

Aber Sie sind sicherlich schon reichlich mit feuchten Hös'chen und Aporol Spritz ausgestattet und erwarten speicheltriefend die Gründe der heutigen Großrazzia.

Der Zoll Deutschland verfolgt schon seit längerem illegale Aktivitäten in der Sportbranche. Es werden Menschen nach Deutschland geschleust, welche hier sonst keinerlei Chance auf Bleiberecht hätten.
Gestern noch vermeldete eine anonyme Agentur einer unscheinbaren Hilfsorganisation die Sichtung eines Talentes für die TOHL. Der 17-jährige marokkanische Spieler Mustafa Sabah Sabti Al-Juaifari (Kurz MuSaSa genannt), angeblicher Nationalspieler wurde in einen Verkehrsunfall verwickelt.
Die Meldung machte verdeckte Ermittler neugierig, welche schon öfters ein Auge auf den Spielerpool der weltbesten Eishockeyliga warf. Wahrscheinlich durch und durch intrigiert und angestachelt sah sich der Zoll außerstande, eine Razzia noch zu verhindern.
Die Durchsuchung der kompletten Festbockarena war erfolglos MuSaSa Al-Juaifari wurde 400m weiter entdeckt, als er sich entgegen ärztlichen Rates dem Krankenhaus entfernte.
Zurecht, wie sich später herausstellen sollte. MuSaSa ist Mitglied des lybischen Geheimdienstes, hat mit Eishockey soviel am Hut, wie der FC Schalke 04 mit deutschen Meisterschaften. In seiner Unterkunft fand man die Wände tapeziert mit Fotos und Zeitungsartikeln von Muʿammar Muhammad Abdassalam Abu Minyar al-Qaddhafi. Ein erfolgter Altersscan lässt ihn auf ca. 32 Jahre schätzen. Über weitere Ermittlungsergebnisse wird von Seiten Zoll und Polizei absolutes Stillschweigen verhängt.

So langsam geht mit der Sonne nun auch die Aufregung wieder unter und Ruhe kehrt ein. Diese ist auch unglaublich wichtig vor dem morgigen Spitzenspiel der Bravehearts bei den Icetobe Steelers. Hoffentlich hat die heutige Aktion keine Auswirkung auf die derzeit stark aufspielenden Apoldaer. Die letzten vier Spiele konnten gewonnen werden, 5 Tore im Schnitt und eine Formsteigerung von den bislang arg gescholtenen Superstars. Ob sie dem Druck stand halten können werden wir morgen vormittag gemeinsam verfolgen können.

Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit.
Wu Yerysm für Skandalnews24

Donnerstag, den 25.Juli 2019 - 21:45 Uhr - Apoldaer Bravehearts

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